Eigenstabilisatoren sind in Form eines Einsatzes in der Rohrleitung ausgeführt und verursachen keinen zusätzlichen Widerstand.

Im eingeschalteten Betriebszustand füllt das Medium (Flüssigkeit, Gas oder ihr Gemisch)  alle Kammern des Stabilisators. Dabei wird in allen Kammern der gleiche Druck erzeugt, welcher dem Druck in der Rohrleitung entspricht. Bei Entstehung eines Druckstoßes kommt es am Eingang des Druckreglers zu einem Impuls beliebiger Art und Größe. Der Impuls  führt zur Druckveränderung  und durchdringt die perforierten Löcher der ersten Expansionskammer und den entsprechenden Teil der Dämpfungskammer. Beim Kontakt mit dem Kolben wird die hydraulische Welle gedämpft.  Derselbe Eingangsimpuls durchdringt nach gewisser Zeitverzögerung die Löcher der zweiten Expansionskammer und den entsprechenden Teil der Dämpfungskammer, dieser wirkt auf den Kolben von der Gegenseite und zwingt ihn zur Rückbewegung. 

Infolgedessen führt der Druckanstoßbetrieb abwechselnd von beiden Seiten zur endgültigen Dämpfung des Impulses, der wegen des Druckstoßes oder der Energievibration desselben Impulses entstanden ist, und ist der Grund für die hohe Effizienz unseres Druckeigenstabilisators.

Somit ermöglicht die Konstruktion des Stabilisators eine Umwandlung des Impulses, sodass dieser auf sich selbst gerichtet wird. Das heißt, das Design des DS ermöglicht es, den Impuls voll aufzufangen. Das bedeutet dass eine beliebig starke Druckschwankung einen betragsmäßig gleichen Impuls erzeugt und diesen ausgleicht.

Infolgedessen ist der Druckeigenstabilisator von der Amplitude und der Pulsfolgefrequenz des Eingangsimpulses des Drucks unabhängig. Dabei schließt das Fehlen von speziellen elastischen Elementen jeglichen Verschleiß aus, sodass nicht mehr von begrenzten Ressourcen gesprochen werden muss. Somit garantiert einen ausfallsicheren Betrieb der Konstruktion in einem breiten Temperatur- und Druckbereich des Arbeitsmediums.

DS funktioniert in sämtlichen Media, wo die Gefahr von Druckschwankungen und hydraulischen Stößen besteht, einschließlich in Systemen mit Zweiphasenströmungen.